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Die Geschichte

Von Frustration zur Plattform.

Wie eine Woche Elternverwaltung in Smartschool im Oktober 2025 bis Mai 2026 zu einer vollständig neu gedachten Schulplattform führte.

Der Auslöser

Das Kind eines Freundes wurde während eines Schulausflugs krank. Die Eltern erhielten gleichzeitig: drei identische Push-Benachrichtigungen, eine E-Mail im Posteingang, eine Nachricht in Smartschool und keinen Anruf. Niemand wusste, wo das Kind war — alle Kommunikationskanäle arbeiteten separat, keiner war integriert. Da wusste ich, dass sich das ändern muss.

Die Marktstudie

Drei Wochen Interviews mit Lehrkräften, Schulleitungen und IT-Koordinatoren aus Grund- und Sekundarschulen. Das Muster: alle beklagen das Gleiche, niemand erwartet, dass sich etwas ändert. "Smartschool ist, was wir haben." Diese Resignation war die Marktchance.

Der Produktplan

Drei Wochen Entwurfsarbeit rund um das, was Schulen wirklich brauchen: klare Rollen, sichere Datenflüsse, mobilen Zugang und eine Migration, die kein Schuljahr gefährdet. Entscheidung: eine zusammenhängende Web- und Mobile-Erfahrung statt vieler einzelner Werkzeuge.

Erste Pilot-Tests

200 fiktive Schüler und 12 fiktive Klassen auf einer Staging-Umgebung. Stundenplan funktionierte. Zeugnisse funktionierten. Anwesenheit funktionierte. AgODi-XML-Export funktionierte. Das Eltern-Portal war noch rau — drei Wochen extra Arbeit daran.

Datenschutz-Audit

Selbst durchgeführte DSFA auf Basis der AgODi-Vorlage. Ergebnis: 3 rote Flaggen (Loket-Export-Flow, Nachrichten unter 12, Aufbewahrungsrichtlinie für Belege). Alle drei vor dem ersten Piloten gelöst.

Bereit für eine Pilotschule

Die Grundlage steht für einen kontrollierten Piloten: erkennbare Portale pro Rolle, mobile Abläufe, Zeugnisse, Anwesenheit, Förderbegleitung und eine Migration mit Shadow Mode. Gesucht wird eine Pilotschule für das Schuljahr 2026-2027.